Theatergruppe Winznau

2017

Theaterreise 2017

Theatergruppe Winznau auf Reisen

Im September trafen sich 13 Mitglieder der Theatergruppe Winznau am frühen Morgen auf dem Bahnhof Olten zur Vereinsreise, welche durch Antonietta Grüter organisiert wurde.

Nach der Begrüssung konnten wir schon bald den Zug, welcher uns
über Bern nach Thun brachte, besteigen. Schon bald wurden auch die ersten Getränke und Sandwiches ausgepackt, da einige Mitglieder in den frühen Morgenstunden keine
Zeit fanden, das Frühstück einzunehmen. Erinnerungen an frühere Zeiten – wie z.B. die Schulreisen sind darauf hin aufgekommen.

In Thun hatten wir wenige Minuten, auf Grund der verspäteten Ankunft der SBB
um unser Schiff, welches uns nach Interlaken bringen sollte, zu erreichen. Auf dem Schiff hatte Antonietta einen Tisch reserviert, an welchem uns dann ein feines Frühstück serviert wurde. Der Himmel zeigte sich von seiner schönsten Seite und wir konnten die wunderbare Gegend rund um den Thunersee in vollen Zügen auch draussen geniessen. Ein Kinderchor aus Saanen, welcher ebenfalls auf der Vereinsreise war, hat das ganze Schiff mit ihren gesanglichen Darbietungen unterhalten und die Schiffsreisenden honorierten diese Einlagen mit viel Applaus.
In Interlaken angekommen konnten wir bereits unser Ziel sehen s’Hardermannli“ sowie den Harder Kulm, der „Hausberg“ Interlakens, welcher eigentlich gar kein Berg, sondern ein bekannter Aussichtsort des westlichen Harders ist. Zu Fuss ging es durch Interlaken vorbei an vielen Geschäften, Souvenirläden und Hotels – und der Versuchung dieser Geschäfte konnten Einige  nicht widerstehen.

An der Talstation angekommen brachte uns die Harderbahn in nur zehn Minuten auf den Harder. Hoch über Interlaken thront das pittoreske Panorama-Restaurant „Harder Kulm“, welches wir in wenigen Minuten Fussmarsch erreichten. Auf einer Plattform kommen die Aussichtshungrigen auf ihre Rechnung, denn man sieht  den Thuner- und den Brienzersee und man hat das weltberühmte Dreigestirn Eiger, Mönch und Jungfrau stets im Blickfeld. Im neu errichteten Pavillon, der den Blick auf der anderen Seite auf das Gemmenalphorn im Norden freigibt, genossen wir unser Mittagessen wie auch das gemütliche Beisammensein. Es wurde viel gelacht aber auch ernsthafte Themen wurden diskutiert. Leider verschlechterte sich das Wetter zusehends und ein Wolkenbruch ging über uns nieder, als wir zur Bergstation zurück unterwegs waren. Unten angekommen war alles schon vorbei und wir konnten trockenen Fusses zum Bahnhof spazieren. Vor der Abfahrt unseres Zuges, welcher uns ohne Halt bis Olten brachte, wurde noch ein letztes Mal zusammen auf den gemeinsam verbrachten Tag angestossen. Wir bedanken uns alle bei Antonietta für die perfekte Organisation.      Wir sind schon gespannt, wohin uns die nächste Reise – im nächsten theaterfreien Jahr –  führen wird.

Redaktion: Brigitte Fink